Mittwoch 01. August 2012
Am 01. August 2012 fand in der Botschaft die Eröffnung der Ausstellung “Huellas del Sur” der argentinischen bildenden Künstler Silvia Goltzman und Alejandro Viladrich statt. Während der Eröffnung hob Herr Botschafter Taccetti hervor, dass das Ziel der Ausstellung die Vermittlung der kulturellen Identität unseres Amerikas über die Plastik ist. Er fügte hinzu, dass beide Künstler der sogenannten „Schule des Südens“ angehören, deren herausragendster Vertreter der uruguayische Maler Joaquín Torres García ist. Der Eröffnung wohnten etwa 100 Besucher bei. Zum Abschluss wurde die Künstler und die Anwesenden mit einem Glas Wein geehrt. Beide Künster sind Mitglieder der „Werkstatt Süden“, einer Kunstschule, die vom argentinischen bildenden Künstler Maestro Alberto Delmonte geschaffen wurde. Diese Schule fühlt sich den Idealen der “Schule des Südens” von Torres García verpflichtet, der die Kultur des Südens und die südamerikanische künstlerische Identität fordert und die eigenständige indoamerikanische Kunst einbezog.
Ein kurzes Profil der Aussteller:
Silvia Goltzman ist Dozentin für Zeichnen und Malerei. Sie vertiefte ihre Ausbildung in der „Werkstatt Süden“ mit amerikanistischer Ausrichtung. In ihrer Arbeit vereint sie Beiträge der südamerikanischen und der Weltkunst. Sie hat mehr als 30 Jahre Erfahrung als Dozentin. Sie hat sich an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellung in Argentinien und im Ausland beteiligt.
Alejandro Viladrich ist Dozent und Bildhauer. Er gehört zur sogenannten Schule des Südens. Er stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein Großvater war der katalanische Maler Miguel Viladrich und sein Vater der argentinische Bildhauer Wilfredo Viladrich. Er ist Mitglied der „Werkstatt Süden“, die vom Lehrmeister Alberto Belmonte geschaffen wurde.
Die Ausstellung ist bis zum 3. September dieses Jahres für das Publikum geöffnet.
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