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Vorstellung des Buches “Algo se quebró en mí” (in Deutsch: “Wenn die anderen verschwinden, sind wir nichts”) der argentinischen Schriftstellerin Gladys Ambort

Dienstag 30. Oktober 2012

Am 30. Oktober 2012 stellte die argentinische Schriftstellerin Gladys Ambort im Lateinamerika-Forum Berlin e.V das Buch “Algo se quebró en mí – De cómo terminó mi adolescencia en una celda de castigo” vor. Die deutsche Fassung trägt den Titel “Wenn die anderen verschwinden, sind wir nichts. Vom Ende meiner Jugend in einer Isolationszelle”.

Das Buch erzählt von der Gefangenschaft und Isolation, denen Gladys Ambort zwischen 1975 und 1978 in verschiedenen Gefängnissen in Río Cuarto, Córdoba und Buenos Aires bis zu ihrer Ausreise ins Exil nach Frankreich ausgesetzt war. Die Autorin selbst kommentierte die Umstände während der Buchvorstellung zutiefst berührend und beklemmend aus persönlichem Erleben.

In seinen einführenden Worten bezog sich Botschafter Victorio Taccetti auf den Kontext der Gewalt, den Argentinien in den siebziger Jahren erlebte und auf die Politik der Vergangenheitsbewältigung, des Kampfes gegen die Straflosigkeit und der Verteidigung der Justiz, die unser Land seit 2003 betreibt.

Im Publikum waren Bürger, die die Verletzung der Menschenrechte in Argentinien während der letzten Militärdiktatur aus nähster Nähe erlebt hatten. Sie stellten Fragen und kommentierten ergänzend die Erfahrungen der Autorin.


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