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Staatssekretär für Menschenrechte Eduardo Luis Duhalde verstorben

Mittwoch 4. April 2012

Das argentinische Volk beklagt das Ableben des Staatssekretärs für Menschenrechte, Eduardo Luis Duhalde, am Dienstag, dem 3. April 2012, in Buenos Aires.

Mit seinem Tod geht ein unermüdlicher Verteidiger der Menschenrechte.

Duhalde, der Anwalt, Historiker und Journalist war, wurde im Oktober 1939 in Buenos Aires geboren.

In den siebziger Jahren wirkte er als Verteidiger in Rechtsfällen, die mit politischen Verfolgten zu tun hatten. Er leitete außerdem gemeinsam mit Rodolfo Ortega Peña, der später von der Todesschwadron Triple A ermordet wurde, die Zeitschrift „Militancia Peronista para la Liberación“ („Peronistische Mitglieder für die Befreiung“).

Zu Beginn der Militärdiktatur (1976-1983) musste er nach Spanien ins Exil gehen, wo er die Argentinische Kommission für Menschenrechte organisierte.

Mit der Rückkehr der Demokratie ging Eduardo Luis Duhalde nach Argentinien zurück und arbeitete als Kammerrichter der Strafgerichte der Bundeshauptstadt Buenos Aires, bis ihn der ehemalige Präsident Néstor Kirchner 2003 an die Spitze des Ressorts für Menschenrechte berief.

Foto : Der Staatssekretär für Menschenrechte Argentiniens Eduardo Luis Duhalde ist gemeinsam mit dem stellvertretenden Außenminister Victorio Taccetti im März 2010 im Präsidium der formellen Eröffnungsveranstaltung der XVII. Tagung hoher Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Menschenrechte und der Außenministerien des Mercosur und assoziierter Staaten.

Siehe Artikel in „Página 12“ „Militante de la teoría y de la acción” (Verfechter der Theorie und des Handelns”